• MARULA PURE BEAUTY OIL™

Frag Lynne: „Was ist Reverse Washing?“

Blog-Leserin Thea hat gefragt:

„Ich habe bei der Haarpflege von einer Methode namens Reverse Washing gelesen. Was bedeutet das und wozu ist es gut?“

„Reverse Washing“ übersetzt sich in Deutsche als „umgekehrtes Waschen“. Umgekehrt? Gemeint ist die Reihenfolge der Pflegeprodukte, die wir beim Duschbad für unsere Haare verwenden: Shampoo und Spülung.

Erst Shampoo, dann Conditioner – so kennen wir es. Beim Reverse Washing wird jedoch zuerst der pflegende Conditioner auf die Haare gegeben, kurz einmassiert und dann vollständig ausgespült. Danach kommt wie gewohnt das normale Shampoo zum Einsatz für die eigentliche Haarwäsche.

Feine Haare lieben die „Reverse Washing“-Technik

Vor allem feine, dünne oder auch besonders widerspenstige Haare profitieren von der umgekehrten Waschmethode. Herkömmliches Shampoo und Wasser tragen dazu bei, dass sich die Oberflächenstruktur unserer Haare öffnet – die pflegenden Inhaltsstoffe einer Spülung dringen in die geöffnete Keratinschicht ein und legen diese wieder an, so dass unsere Haare besser kämmbar sind und geschmeidiger fallen. Genau das kann feines, kraftloses Haar jedoch leblos wirken lassen. Gepflegt sind sie, doch jegliche Spannkraft fehlt und das Haar hängt zwar gut genährt, splissfrei und seidig glänzend, doch platt am Kopf herunter. Daher stehen Feenhaare und Co. dem Conditioner oft skeptisch gegenüber und verwenden Haarspülungen und Kuren höchstens in homöopathischen Dosierungen.

Wenn du selbst feststellst, dass Conditoner deine Haare wunderbar pflegt, die nach der Haarwäsche aber beschwert aussehen lässt, versuche es mit dem Reverse Washing!

So funktioniert’s:

1. Durchfeuchte dein Haar mit warmen, nicht zu heißen Wasser. Die Wärme hilft, die Oberfläche der Haare zu öffnen. Massiere dann die Spülung deiner Wahl ein bis zwei Minuten in die Haare ein – konzentriere dich dabei auf die Längen und Spitzen. Ich verwende gerne Conditioner, die auf mein Haarshampoo und die Bedürfnisse meiner feinen Haare abgestimmt sind.

Ein besonderer Tipp für dünnes Haar: Die Weightless Moisture-Linie von MARULA PURE BEAUTY OIL™ mit Conditioner (Zum Artikel) und dazu passendem Shampoo (Zum Artikel). Den Haaren wird pflegende Feuchtigkeit zurückgegeben, ohne sie zu beschweren. Karina hat die Produkte getestet und in diesem Blog Post ausführlich vorgestellt.

Eine tolle Alternative sind außerdem der Volume Up Conditioner (Zum Artikel) und Shampoo (Zum Artikel) von ahuhu organic hair care.

2. Wasche die Spülung nach dem Einmassieren gründlich aus. Keine Sorge: Die Feuchtigkeit und Pflege bleibt ausreichend im Haar erhalten.

3. Wasche deine Haare im Anschluss mit deinem gewohnten Shampoo – fertig!

Noch mehr Beauty-Fragen? Dann stelle sie gerne hier in den Kommentaren – oder jeden Montag ab 20 Uhr live in der Beauty Night.

Lynne

Von |2017-12-29T00:21:52+00:0014. Dezember 2017|Haarpflege, Pflegeprodukte|12 Kommentare

12 Comments

  1. Rieke 29. Dezember 2017 um 13:56 Uhr - Antworten

    Vielen Dank für den Tipp. Ich habe es ausprobiert und siehe da es funktioniert. Endlich kann ich meine feinen Haare besser pflegen.

  2. Gabi 21. Dezember 2017 um 00:15 Uhr - Antworten

    Ich vefahre schon lange so ,ohne das ich wusste das diesen Verfahren schon einen Namen hat…
    ich kann werder Haarkur noch Conditioner danach verwenden,Haare sind platt und lassen sich nicht formen..so habe ich das mal anderes rum probiert,auch über Nacht..und meine Erfahrrung ist..gepflegte Haare ohne zu berschweren

  3. Anna 20. Dezember 2017 um 14:06 Uhr - Antworten

    Das sind echt tolle Produkte! Ich kann sie nur empfehlen! :-)
    LG
    Anna

  4. Monika Zander 16. Dezember 2017 um 10:25 Uhr - Antworten

    Habe es soeben ausprobiert. Und siehe da, tolles Ergebnis. Das Haar ist kämmbar aber nicht beschwert. Ich habe das Haar wie gewohnt gesylt.
    Ich habe kurzes, feines und gefärbtes Haar.
    Danke für den Tipp.

    • Lynne 16. Dezember 2017 um 10:52 Uhr - Antworten

      Hallo Monika! Das freut mich sehr, dass dir diese Waschtechnik ebenso gefällt und viel bewirkt. Viele Grüße, Lynne

  5. Gabi Stumpe 15. Dezember 2017 um 14:48 Uhr - Antworten

    Ist das Reverse Washing auch gut bei sehr empfindlicher Kopfhaut?

    • Lynne 15. Dezember 2017 um 15:11 Uhr - Antworten

      Liebe Gabi, schön, dass du schreibst und willkommen hier auf dem Blog! Ich habe selbst sensible Kopfhaut und kann diese Waschmethode absolut empfehlen, vor allem mit speziellen Kopfhautprodukten, wie den beruhigenden Ampullen von MARGOT SCHMITT. Im ersten Gang Pflege für Haar und Haut, im zweiten Schritt dann flott alles mit dem Shampoo ausspülen und „fluffig waschen“. Auf diese Weise habe ich auch das Gefühl weniger Produkt zu verwenden, denn von Conditioner brauche ich seit jeher sehr wenig und der psychologische Aspekt des „Die Haar sind noch nicht sauber genug“, der beim herkömmlichen Shampoonieren einsetzen kann, fällt völlig raus. Dadurch „schrubbe“ ich nicht oder massiere viel zu viel, was meine Kopfhaut und Talgdrüsen super finden. Viele Grüße, Lynne

  6. Beautynetti 15. Dezember 2017 um 13:59 Uhr - Antworten

    Hallo liebe Lynne, wie immer ein genialer Tipp. Ich habe diese Methode mal aus Versehen angewendet…. Die Flaschen sahen halt gleich aus ;-) aber: Ein Toppergebnis….
    Liebe Grüße
    Beautynetti

  7. Lorelem 15. Dezember 2017 um 12:53 Uhr - Antworten

    Ich mache das auch mit meiner Haarkur so, die gebe ich ins trockene Haar und lasse sie schön lange einwirken (z.B. über Nacht, einfach Handtuch aufs Kopfkissen) und wasche die Haare hinterher. Kennt man ja vielleicht auch aus dem Sommerurlaub, da kann man die Haarkur auch am Strand auf dem Haar lassen. So sind meine leicht fettenden Haare gepflegt, aber nicht beschwert. Conditioner benutze ich eher selten.

    • Lynne 15. Dezember 2017 um 13:34 Uhr - Antworten

      Ich finde das toll, wenn man über Nacht eine Haarkur einwirken lassen kann. Mich bringt es leider um den Schlaf, so dass ich eingesehen habe, dass mir das seidigste Haar nicht den gewünschten Effekt bringt, wenn ich am nächsten Tag nur müde bin. ;-) Wir machst du, dass dich Haarkur und Handtuch nicht vom Schlafen abhalten? Danke für deinen Erfahrungsbericht, Lorelem!

  8. britti 15. Dezember 2017 um 07:42 Uhr - Antworten

    Na so was, und wieder etwas dazugelernt. Vor allen Dingen klingt es total logisch, diese Art der Haarewäsche auch mal auszuprobieren. Werde ich demnächst mal in Angriff nehmen, vielleicht hilft es ja ein wenig, meine Haare in den Griff zu bekommen. Wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit. Liebe Grüße, britti

    • Lynne 15. Dezember 2017 um 08:43 Uhr - Antworten

      Liebe Britti, das freut mich, wenn wir wieder einen Beauty-Tipp austauschen konnten. Lass mich gerne wissen, ob und wie Reverse Washing für dich funktioniert.

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