Blog-Leserin Esther hat gefragt:

„Wie funktioniert das eigentlich mit dem Lichtschutzfaktor fürs Gesicht? Muss ich mich täglich eincremen?“

Sonnenschutz ist wichtig – und wir sollten ihn wirklich täglich verwenden. Denn unserer Haut ist es egal, ob wir im Urlaub am Strand liegen oder bei bedecktem Himmel auf die S-Bahn warten: Die Sonne ist überall! Alle Körperbereiche, die ungeschützt dem Tageslicht ausgesetzt sind, sollten daher mit einem Sonnenschutz bedacht werden. Schatten bietet allein keinen ausreichenden Schutz und auch Kleidung kann UV-Strahlung durchlassen. Die Lichtschäden der Haut sind nicht zu unterschätzen. So ist UV-Strahlung zum Beispiel der Grund Nummer 1 für vorzeitige Hautalterung. Auch Rosacea oder Couperose können durch die Sonneneinstrahlung verstärkt werden. Unsere Haut darf die Sonne genießen und sie darf natürlich auch in Würde altern, doch ich denke, wir sind uns einig: Sie soll es nicht schneller tun als nötig. Daher: Lichtschutz – jeden Tag!

Was bedeuten LSF & SPF?

Wichtig: LSF steht für „Lichtschutzfaktor“, SPF für „Sun Protection Factor“ – beides sollte bei der Kalkulation nicht verwechselt werden, denn der in Europa verbreitete LSF ist weniger streng als der SPF! Der jeweils genannte Faktor vervielfacht den Eigenschutz der Haut um den jeweiligen Wert. Die Theorie besagt also zum Beispiel: Mit einem SPF 30 darf man sich 30-mal länger in der Sonne aufhalten als ohne Schutz, bevor die Haut sich rötet – je höher die Zahl, desto größer der Schutz. Man geht im Allgemeinen davon aus, dass sehr helle Haut einen weniger starken Eigenschutz besitzt, bevor die Rötung einsetzt, als dunkle Haut.

Reicht es, sich nur morgens einzucremen?

Nein, denn der Sonnenschutz lässt nach einiger Zeit nach. Wer morgens cremt und dann in der Mittagspause eine Stunde draußen sitzt, sollte ca. 20 Minuten vor dem Lunch seinen Sonnenschutz auffrischen.

Kann man den Sonnenschutz auffrischen, wenn man Make-up trägt?

Moderne Rezepturen werden meist so konzipiert, dass man sie auch über Make-up auftragen kann und dieses nicht verschwimmt. Ich verwende aktuell beispielsweise die ANTI-AGING SUN CARE-Linie von BABOR. (Hier habe ich kürzlich über meine ersten Eindrücke geschrieben.) Die High Protection Sun Lotion mit SPF 30 (Zum Artikel) ist eine flüssige Lotion, die sich zum Auffrischen auftupfen lässt und sehr gut von der Gesichtshaut absorbiert wird. Die High Protection Sun Cream SPF 30 würde ich hingegen vor allem für den Körper empfehlen. Alternativ gibt es von BABOR sogar eine cremige Foundation, die bereits Lichtschutz enthält (Zum Artikel) – oder man greift zu klassischem Mineralien-Make-up, wie die bareMinerals® Original Foundation (Zum Artikel). Physikalischer Schutz ist bei puren Mineralien in der Regel durch Titan- und/oder Zinkoxid vertreten. Hier handelt es sich um ein weißes Mineral, das auf der Haut das Licht reflektiert.

BABOR ANTI-AGING SUN CARE High Protection Sun Lotion SPF 30

Bei mir im Alltag immer mit dabei: die BABOR High Protection Sun Lotion

Übrigens, es muss nicht immer ein separater Sonnenschutz sein – viele Hersteller, wie z.B. ELIZABETH GRANT mit der WONDER EFFECT Day Protection Cream SPF 15 (Zum Artikel), versehen Produkte für Tagespflege mit einer guten Basis an Lichtschutz. Seltener begegnet man hingegen Sonnenschutz bei Augencremes, obwohl die Haut um die Augen so empfindlich und dünn ist. ALPHA-H lässt uns fündig werden bei seiner Absolute Eye Cream SPF 15 (Zum Artikel)!

Und noch großer Tipp von mir: der BABOR ANTI-AGING SUN CARE Sun Stick (Zum Artikel). Dieses Produkt darf in meiner Handtasche für den schnellen, effektiven Schutz über den Tag nicht mehr fehlen: Ein Stift mit einem hohen SPF von 50, der sich gezielt an Körperpartien auftragen lässt, die schnell Schutz benötigen.

Noch mehr Beauty-Fragen? Dann stelle sie gerne hier in den Kommentaren – oder jeden Montag ab 20 Uhr live in der Beauty Night!

Lynne

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