Egal welchen Look man mit Lidschatten schminkt, es gibt einen Kniff, auf den ich niemals verzichten könnte: das Aufhellen des Augeninnenwinkels. Es war mir schon lange ein Bedürfnis diesen Schritt und seine Wirkung zu veranschaulichen.

Das Pünktchen auf dem I – und hallo

Nachdem Lynne mich bereits in der Rubrik We love Beauty Blogs vorgestellt und „ausgequetscht“
hat, ist es mir nun eine Freude einen ersten Beitrag auf QVCbeauty.de mit euch zu teilen.

Üblicherweise schreibe ich auf meinem Blog unter www.magi-mania.de über Erfahrungen mit Make-up und Kosmetik. Einige (oder einige mehr) Videos von mir findet ihr auch auf dem gleichnamigem YouTube-Kanal. Auf beiden Plattformen gibt es so manche Schminkanleitung und in keiner davon darf ein Schritt fehlen: der aufgehellte Innenwinkel des Auges.

Welchen Effekt ein kleiner, heller Punkt haben kann, habe ich in Bildern festgehalten, die ich euch heute zeigen möchte. Zu diesem Zweck habe ich simple Smokey Eyes gepinselt, die in dem Fall aus nur einem gebackenem Lidschatten bestehen. Das soll aber nicht heißen, die Technik mit dem Highlight gelte nur für dunkle Make-ups. Ich mache diesen Schritt bei jedem Make-up und manchmal sogar auch ohne andere Lidschatten.

Ein Highlight am Augeninnenwinkel
Ich habe beim Schminken bereits die letzten Millimeter des Innenwinkels meiner Augen ausgespart – sowohl vom Lidschatten als auch von dem schwarzen Kajalstift, wie ihr auf dem ersten Foto erkennen könnt. Das erzeugt bereits den gewünschten Effekt der offeneren Augen, jedoch wie ich finde nicht annähernd ausreichend. Für den aufgehellten Innenwinkel bediene ich mich üblicherweise eines Puderlidschattens, doch auch Kajal- und Lidschattenstifte oder Creme-Lidschatten erfüllen ihren Zweck, wenn auch vielleicht mit einem anderen Effekt.

Obwohl ich viele Lidschatten besitze, greife ich für den kleinen Dot im Innenwinkel meist zu denselben Exemplaren, da sie mir von der Farbe und dem Perlglanz her am meisten zusagen und gut mit den anderen Lidschatten harmonieren. Wenn ich ein rein mattes Make-up schminke, darf es auch ein ebenso matter, heller Eye Shadow am Innenwinkel sein. Zu Kajalstiften greife ich eher selten, es sei denn, ich mache ein Make-up nur mit Creme-Lidschatten.

Ich würde davon abraten zu helle (weiße) oder zu stark schimmernde Lidschatten zu verwenden, da diese mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, als einem vielleicht lieb ist. Helle Champagner-Töne oder schlichtes Beige wirken am harmonischsten. Eine Auswahl meiner häufig bis gelegentlich genutzten Produkte, habe ich hier geswatcht.

Ein Highlight am Augeninnenwinkel
1. + 2. Kajal | 3. Lidschattenstift (im Beispiel am rechten Auge)
4. gebackener Lidschatten (linkes Auge) | 5. gepresster Lidschatten
6. Highlighter-Puder für die Wangen
Das Werkzeug meiner Wahl ist meistens mein kleiner Finger. Er hat die optimale Größe, um den Lidschatten aufzutupfen und direkt zu verwischen. Dabei setze ich direkt in der Mulde zur Nase hin an, tupfe ein wenig und verstreiche nach unten und oben hin. Eventuell gebe ich noch ein wenig mehr Produkt auf die ersten Millimeter des unteren Augenlids, circa bis unterhalb des Irisrings.

Dabei achte ich durchaus darauf mit dem kombinierten, dunkleren Lidschatten zu verwischen, jedoch nicht so sehr, dass ein einheitlicher Farbverlauf entsteht. Ich mag es durchaus, wenn man die Abgrenzung beibehält.

Ein Highlight am Augeninnenwinkel
Als Alternative zum Auftrag mit den Fingern sind vor allem kleine Rundpinsel super für diese Aufgabe geeignet. Tipp: Wählt einen Pinsel nur zu diesem Zweck ab. So vermeidet ihr, dass ihr versehentlich mit einem schmutzigen Pinsel eine dunkle Farbe einarbeitet.

Ein Highlight am Augeninnenwinkel
links im Bild (rechtes Auge) ohne Glanzpunkt;
rechts im Bild (linkes Auge) mit Glanzpunkt im Innenwinkel
Was ich stets sehr erstaunlich finde, dass man auch in Richtung Augenringe wischen kann, ohne dass es am Ende seltsam und mit Lidschatten übermalt aussieht. Im Gegenteil, es nimmt dem Schatten die Aufmerksamkeit und lenkt hin zu den Augen. Der helle, betonte Augenwinkel lässt die Augen an sich wacher und vielleicht sogar größer aussehen. Er lenkt von eventuellen Rötungen ab und lässt die Augen optisch ein bisschen weniger zusammenstehen. Das wirkt schmeichelhaft, außer man hat sehr weit auseinander stehende Augen. Ist das der Fall, würde ich darauf verzichten, den „Dot“ sehr großflächig und auffällig zu gestalten.

Ein Highlight am Augeninnenwinkel
Ein Highlight am Augeninnenwinkel
Ich finde meine Make-ups ohne diesen Schritt oft etwas plakativ und die Proportionen sind in meinem Gesicht nicht vorteilhaft genug betont, daher komme ich ohne diese Technik nicht aus. Natürlich ist das Ergebnis individuell und nicht jeder ist darauf angewiesen.

Ein Highlight am Augeninnenwinkel
Beide Seiten ohne Highlights
Ein Highlight am Augeninnenwinkel
Rechts mit Highlight; links ohne:
die Wirkung im Detail
Ein Highlight am Augeninnenwinkel
Der Gesamteindruck mit beidseitigen
Highlights im Augeninnenwinkel
Vermutlich machen den Schritt viele unbewusst und intuitiv, aber es soll auch Frauen geben, die es nicht praktizieren. Solltet ihr dazu gehören, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr es einfach einmal versucht und schaut, ob ihr einen Unterschied erkennt und uns an den Erkenntnissen teilhaben lasst!

Magi

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